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Erziehung zu Menschenwürde

Haselbach, Philipp
Das pädagogische Denken und Handeln bei Gregor Girard (1765-1850)

2007 208 S.

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39,00 CHF

978-3-7278-1590-4

Philipp Haselbach

Erziehung zu Menschenwürde

Das pädagogische Denken und Handeln bei Gregor Girard (1765–1850)


Der Freiburger Gregor Girard gilt als einer der Wegbereiter der Bildungswissenschaften nach der Aufklärung. In einer Zeit, da in der Schweiz ein "modernes" Schulwesen erst in Ansätzen vorhanden war, erarbeitete er ein gesamtheitliches Bildungskonzept für Familie, Schule und Gesellschaft. Der Historiker Philipp Haselbach zeigt in diesem Buch für ein breites Publikum Entwicklung, Strukturen und Inhalte dieses Bildungsdenkens auf. Es ist ihm ein Anliegen, die Bedeutung Girards, der nach seinem Tod weithin in Vergessenheit geriet, wieder in Erinnerung zu rufen und ins rechte Licht zu rücken. Der Autor ist überzeugt, dass dieser Pädagoge zu den progressivsten Schweizer Denkern seiner Generation zu zählen ist. Davon zeugen dessen Bemühungen um Toleranz, Oekumene, Umweltbewusstsein, Frauenbildung, Alphabetisierung der Landbevölkerung usw. Als überzeugter Franziskaner plädierte er für eine ethisch und spirituell geprägte Bildung, die aber nicht konfessionell eng verstanden werden darf. Auch wenn sein Denken von der gesellschaftlichen Situation und vom Wissensstand des 18. und 19. Jahrhunderts geprägt ist, so sind seine Grundanliegen für Erziehung und Bildung auch in der heutigen Zeit von Bedeutung.