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28 / Die eisenzeitlichen Stempelsiegel aus dem 'Amuq-Gebiet

Meyer, Jan-Waalke
Ein Beitrag zur Ikonographie altorientalischer Siegelbilder 2008 VIII-662 S. Fr. 198.- ISBN 978-3-7278-1636-9

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198,00 CHF

978-3-7278-163




Jan-Waalke Meyer

Die eisenzeitlichen Stempelsiegel aus dem 'Amuq-Gebiet

Ein Beitrag zur Ikonographie altorientalischer Siegelbilder

Reihe: Orbis Biblicus et Orientalis, Series Archaeologica (OBO SA), Band 28

Stempelsiegel gehören zu den frühesten handwerklichen Erzeugnissen und bilden eine der Leitgattungen für stilistisch-ikonographische Entwicklungen im altorientalischen Kunsthandwerk. Aus diesem Grund ist in der Forschung immer wieder das Fehlen einer vollständigen Publikation des einschlägigen Materials aus den 1932-1938 durchgeführten Ausgrabungen der Universität Chicago im _Amuq-Gebiet (Türkei) hervorgehoben und bedauert worden, wird den Stempelsiegeln des _Amuq-Gebiets doch eine zentrale Bedeutung für das Verständnis der glyptischen Entwicklungen im Nordsyrien des 1. Jahrtausends v. Chr. zugewiesen. Die vorliegende Arbeit legt nun das Stempelsiegelmaterial aus Tell Ta_yinat, Çatal Hüyük und Tell el-_udeida erstmals vollständig vor. Davon ausgehend erstellt sie ein Gerüst für die formale und motivische Einordnung von anderweitig bereits bekannten Siegel aus eisenzeitlichen Kontexten. Damit leistet sie zugleich einen Beitrag zur Geschichte der nordsyrischen Kunst (Stil und Ikonographie) des 1. Jahrtausends v. Chr., ihren Eigenheiten sowie den Antagonismen und Gemeinsamkeiten im Vergleich zur Kunst der benachbarten Gebiete.

Jan-Waalke Meyer, geboren und Schulbesuch in Varel (Friesland), studierte in Hamburg, Freiburg und Saarbrücken. Die Promotion erfolgte 1985 in Saarbrücken, die Habilitation 1993 ebenfalls in Saarbrücken. Seit 1972 nahm er regelmäßig an Ausgrabungen im Libanon (Kamid el-Loz) und in Syrien (Mumbaqat, Shams ed-Din, Halawa, Sheikh Hassan, Abu Hamad, Sheikh Hamad, Tell Chuera) teil. Im Jahre 1998 erfolgte die Übernahme der Grabungsleitung in Tell Chuera sowie der Beginn der Ausgrabungen in Charab Sayyar (Syrien). Seine Forschungsschwerpunkte liegen, u. a. bedingt durch die Feldforschungen, in der Entwicklung der materiellen und geistigen Kultur Syriens und der Levante, unter Einbeziehung der Gebiete des östlichen Mittelmeerraumes. Neben Fragen zur Ikonographie und Ikonologie stehen Studien zur Siedlungsgeschichte (Zentralität und urbane Entwicklung), zum Bestattungs- und Totenritual und zur Magie im Mittelpunkt seiner Arbeiten.

(Koedition mit Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen)
VIII-662 Seiten, gebunden,
Fr. 198.-
ISBN 978-3-7278-1636-9