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31 / Corpus der Stempelsiegel-Amulette aus Palästina/Israel

Keel, Othmar

Von den Anfängen bis zur Perserzeit
Katalog Band III: Von Tell el Far'a Nord bis Tell el-Fir
2010 VI-466 S.

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149,00 CHF

78-3-7278-1669-7

Othmar Keel

Corpus der Stempelsiegel-Amulette aus Palästina/Israel

Von den Anfängen bis zur Perserzeit
Katalog Band III: Von Tell el Far'a Nord bis Tell el-Fir

Mit Beiträgen von Daphna Ben-Tor und Robert Wenning

Reihe: Orbis Biblicus et Orientalis, Series Archaeologica (OBO SA), Band 31

Band III (Orte, die mit F beginnen) publiziert 1009 weitere Objekte und bringt die Gesamtzahl so auf 4372. Die 1009 Objekte stammen von nur vier Fundorten. Der Bestand des vorliegenden Bandes wird von den reichen Funden vom Tell el-Far‘a-Süd und seinen Nekropolen dominiert. Der Ort liegt knapp 30 km westlich von Beërscheba am Rand des nordwestlichen Negev. Er florierte vor allem in der ausgehenden Spätbronze- und der Frühen Eisenzeit. Von den 954 Objekten sind nur rund 190 (ca. 20%) mittelbronzezeitlich. Die spätbronze- und eisenzeitlichen Funde sind wichtig für die ägyptische Präsenz in Palästina, vor allem während der späten 19. und der 20. Dynastie. Danach wurde die Stadt von den Philistern übernommen. Der einzige andere einigermassen ergiebige Ort in diesem Band ist der Tell el-Far‘a-Nord (53 Objekte), der vielleicht mit dem biblischen Tirza zu identifizieren ist. Nebst der Palästina- bzw. Israel-Archäologie, der Historiographie der südlichen Levante und der Ägyptologie liefert dieser Band auch der Bibelwissenschaft unersetzliches Quellenmaterial. Dieses wird wie schon in den Bänden I und II durch Fotos und Zeichnungen und eine detaillierte Beschreibung dokumentiert. Systematischer als im Band I und wie im Band II werden auch in diesem jeweils zahlreiche Parallelen genannt und so jedes Stücke chronologisch und kulturgeschichtlich kontextualisiert.

Othmar Keel (*1937) studierte Bibelwissenschaft, Theologie, Religionsgeschichte, altorientalische und frühchristliche Ikonographie und Archäologie in Zürich, Fribourg, Rom, Jerusalem, Chicago und auf ausgedehnten Studienreisen im Nahen Osten. Von 1967 bis 2002 dohzierte er Altes Testament und biblische Umwelt am Departement für Biblische Studien der Universität Fribourg, wo er mit der Unterstützung des Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung einen Forschungsschwerpunkt «Stempelsiegel der südlichen Levante» aufbaute. Er hat – teilweise in Zusammenarbeit mit Max Küchler, Silvia Schroer, Thomas Staubli, Christoph Uehlinger und anderen WissenschaftlerInnen – rund 40 Bücher und 160 Aufsätze zur biblischen Exegese und Theologie, zur biblischen Landeskunde und zur altorientalischen Ikonographie und Archäologie veröffentlicht.

(Koedition mit Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen)
VI-466 Seiten, gebunden