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33 / Corpus der Stempelsiegel-Amulette aus Palästina/Israel - Katalog Band IV

Othmar Keel

Von den Anfängen bis zur Perserzeit

Katalog Band IV: Von Tel Gamma bis Chrirbet Husche

Mit Beiträgen von Baruch Brandl, Daphna Ben-Tor und Leonardo Pajarola

2013 XVI-720 Seiten, gebunden

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198,00 CHF

978-3-7278-1732-8

Der erste Katalogband des „Corpus der Stempelsiegel-Amulette aus Palästina/Israel“ (1997) wurde von vielen Rezensenten enthusiastisch aufgenommen. „With this volume, sigillography truly enters a new era“ (A. Lemaire, Biblical Archaeology Review). „The importance of this work cannot be overestimated. Whole fields of scholarship now have a new and solid foundation for further research“ (W.E. Aufrecht, Catholic Biblical Quarterly). „Der Katalog bietet die mit Abstand größte Zahl solcher Objekte aus legalen Grabungen. Präsentation, Beschreibung und Deutung der Stücke setzen einen unüberbietbaren Maßstab“ (O. Loretz, Ugarit-Forschungen).

Was 1997 nur beschränkt zutraf, ist jetzt viel weit reichender verwirklicht. Band I hat 2139 Objekte von 22 Fundorten (Orte, die mit A beginnen) publiziert. 2010 kamen mit Band II 1224 Stempelsiegel von 45 Fundorten (Orte B-E) und mit Band III 1009 von 4 Fundorten, hauptsächlich von Tell el-Far˓a-Süd, dazu. Nun liegt ein weiterer Band dieses „umfangreichen und einzigartigen Werkes“ vor (W. Zwickel, Zeitschrift des Deutschen Palästinavereins). Er präsentiert 1225 zusätzliche Objekte und bringt so die Gesamtzahl auf 5597. Zählt man die 716 von J. Eggler und O. Keel 2006 veröffentlichten Stücke aus Jordanien dazu, sind es 6313.  Der neue Band erschliesst die Glyptik von 30 weiteren Fundorten (G-H). Besonders zahlreich sind die Funde vom Tel Gamma/Tell Jemmeh im Süden (213), Geser im Zentrum (691) und Hazor (117) im Norden. Sie reichen zeitlich vom Chalkolithikum (besonders Ha-Goscherim) bis in die Perserzeit (einzelne Stücke von verschiedenen Fundorten).

Nebst der Palästina- bzw. Israel-Archäologie, der Historiographie der südlichen Levante und der Ägyptologie liefert dieser Band auch der Bibelwissenschaft unersetzliches Quellenmaterial. Dieses wird wie schon in den früheren Bänden durch Fotos und Zeichnungen und eine detaillierte Beschreibung dokumentiert. Oft zahlreiche Parallelen kontextualisieren jedes einzelne Stück chronologisch und kulturgeschichtlich.

 

The first volume of the catalogue „Corpus der Stempelsiegel-Amulette aus Palästina/Israel“ (1997) was enthusiastically received by many reviewers. „With this volume, sigillography truly enters a new era“ (A. Lemaire, Biblical Archaeology Review). „The importance of this work cannot be overestimated. Whole fields of scholarship now have a new and solid foundation for further research“ (W.E. Aufrecht, Catholic Biblical Quarterly). „The catalogue presents by far the biggest number of such objects from legal excavations. The presentation, description and interpretation are of an unsurpassable standard.“ (O. Loretz, Ugarit-Forschungen).

What was begun in 1997 has been developed much further. Volume I published 2,139 objects from 22 sites (places whose name begins with A). Volume II presented 1,224 stamp-seal amulets from 45 sites (from B-E). Volume III added 1,009 more mainly from Tell el-Far˓ah-South. Now one more volume, volume IV of this “extensive and unique opus“ (W. Zwickel, Zeitschrift des Deutschen Palästinavereins), is available. It brings the total number to 5,597. If one adds the 716 items from Jordan published by Eggler and Keel in 2006 the total amounts to 6313. The new volume gives access to the glyptic finds of 30 more sites (G-H). Especially numerous are the objects from Tel Gamma /Tell Jemmeh in the south (213), Gezer in the centre (691) and Hazor (117) in the north. Chronologically, they cover almost all the periods from the Chalcolithic (particularly Ha-Goscherim) down to the Persian period (isolated finds from different sites).

Like the earlier volumes this volume presents indispensable material not only for the archaeology of Palestine/Israel, the historiography of the southern Levant and Egyptology, but also for biblical scholarship. As in volume I this material is documented through photographs, drawings and detailed descriptions. In most cases numerous parallels are provided, placing each single object in its precise chronological and cultural context.    

 

Othmar Keel, 1937, hat Theologie, Bibelwissenschaft, Religionsgeschichte, altorientalische und frühchristliche Ikonographie und Ägyptologie in Zürich, Fribourg, Rom, Jerusalem, Chicago und auf ausgedehnten Studienreisen im Nahen Osten studiert. Er hat von 1967-2002 am Departement für Biblische Studien der Universität Fribourg Altes Testament und Biblische Umwelt doziert und da mit der Unterstützung des Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung einen Schwerpunkt „Stempelsiegel der südlichen Levante“ aufgebaut. Er hat – teilweise in Zusammenarbeit mit Daphna Ben-Tor, Max Küchler, Silvia Schroer, Thomas Staubli, Christoph Uehlinger und anderen WissenschaftlerInnen – etwa 40 Bücher und 160 Aufsätze zur biblischen Exegese und Theologie, zur biblischen Landeskunde, und zur altorientalischen Ikonographie und Archäologie veröffentlicht. Zu seinen einflussreichsten Publikationen gehören die „Die Welt der altorientalischen Bildsymbolik und das Alte Testament. Am Beispiel der Psalmen“ (Göttingen 1972, 5. Auflage 1996), „Das Hohelied. Zürcher Bibelkommentare“ (Zürich 1986, 2. Auflage 1992), „Die Geschichte Jerusalems und die Entstehung des Monotheismus“ (Göttingen 2007) und zusammen mit Christoph Uehlinger „Göttinnen, Götter und Gottessymbole. Neue Erkenntnisse zur Religionsgeschichte Kanaans und Israels aufgrund bislang unerschlossener ikonographischer Quellen“ (Freiburg i. Br. 1992, 6. Aufl. 2010). Er ist Begründer der Reihe Orbis Biblicus et Orientalis, Gründungspräsident der Schweizerischen Gesellschaft für Orientalische Altertumswissenschaft, Initiator der Sammlungen BIBEL+ORIENT und Präsident der Stiftung BIBEL+ORIENT, die u. a. das Projekt BIBEL+ORIENT Museum an der Universität Fribourg betreut. Seine wichtigsten theologischen Anliegen hat er unter dem Stichwort „Vertikale Ökumene“ zur Diskussion gestellt.