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Geschichte
im
Jahr 1873 gründete in Freiburg Schweiz der Chorherr
Joseph Schorderet das von einer Schwesternkongregation getragene
Pauluswerk. Er wollte damit zur Verbreitung der christlichen
Botschaft in der modernen Gesellschaft entsprechende Presseorgane
schaffen. Zur Realisierung dieser Pläne entstanden Druckereien,
Bibliotheken und Verlage, nicht nur in der Schweiz, sondern auch
in Frankreich und später in verschiedenen Ländern Afrikas,
Mittelamerikas und Asiens. Der Paulusverlag ist heute der Buchverlag
der „St. Paul AG“ in der Schweiz. Er ist Mitglied
der liturgischen Verlegergemeinschaft und seit Sommer 1992 Mitglied
der Verlagsgruppe engagement.
Schwerpunkte
Entsprechend
dem eigentlichen Auftrag seines Gründers liegt
das Hauptgewicht des Verlagsprogramms auf der religiösen
Literatur. Diese soll in kritischer Loyalität zur katholischen
Kirche und in ökumenischer Offenheit die wesentlichen religiösen
Fragen und Probleme der Menschen von heute zur Sprache bringen
und Hilfen bieten für eine zeitgemäße Spiritualität.
Schwerpunkte sind der Pauluskalender sowie Bücher zu Ökumene,
Spiritualität, innerkirchlichen Fragen, Pastoral sowie Gottesdienst
und Liturgie.
Ein weiteres wichtiges Verlagssegment ist das allgemeine Sachbuch
zum Bereich „Lebenshilfe“,
aber auch zu anderen Themen.
Nicht zuletzt sieht der Paulusverlag seine Aufgabe in der Publikation von deutschsprachiger
Regionalliteratur über Stadt und Kanton Freiburg, deren Bevölkerung,
Kultur und Bräuche.
Wichtige Autoren
Peter
Fässler-Weibel, Herbert Haag, Kurt Koch, Erhard Loretan,
Carlo Maria Martini, Xaver Pfister, Michel Roggo, Anton Rotzetter,
Hermann-Josef Venetz, Silja Walter.
Zeitschrift
Anthropos
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